Prävention aller Medizin-, Pflege-, und Helferberufe

Es sind die großen Augen von Kindern und von Männern, wenn Rettungsfahrzeuge vorbeibrausen und Blaulichter die Nacht erhellen. Ein Unfall? “Das ist was passuiert!” “Was denn?” “Weiß ich nicht!”
Für manch anderen sind es die bösen Gestalten im weißen Kittel, die vom Körper (anscheinend) so wenig Ahnung haben wie von der Funktion eines Autos. Vielleicht ist es auch die blöde Krankenschwester, die partout nicht so aussehen will, wie die in den Erwachsenenmagazinen. Und die blöden Sanis haben draußen auf dem freien Arbeitsmarkt sowieso versagt…!

Darf es zur Abwechslung vielleicht auch mal (wieder) der “Klempner” sein, der “Rohrverleger”, der an allem Schuld ist? Oder der Elektriker mit dem Kurzen…? Ach ja, das sind ja dann alles nur HANDWERKER!
Da bemüht man sich, absolviuert eine staatlich anerkannte Berufsausbildung, um der Gesellschaft mit seinen Dienstleistungen helfen zu können, und dann wird man mit anderen Berufen zusammen in einen Topf gesteckt und miteinander verrührt.

Peinlich wird das aber bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die von Berufswegen her für Leib und Leben verantwortlich sind. Nicht nur am Tatort/Unfallort, also “an der Front”, sozusagen, sondern auch auf den Stationen in Krankenhäusern, und auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Labore.

Ende dea Jahres 2020 wollte ich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller medizinischen-, Pflege-, und Helferberufe mit einer Lesung würdigen, wobei die Geschichten von Außenstehenden erzählt und von Autorinnen und Autoren vorgelesen werden sollten. Weil dies aufgrund der Lage nicht möglich ist, schenke ich jeder dieser Berufsgruppen, nämlich Polizei, Feuerwehr & THW, Medizin-, und Pflegeberufe, Rettungsdienst, sowie private Sicherheitswirtschaft jeweil eine eigene Seite zu Präventionszwecken.

Als ehemaliger Rettungsdienstler und heutige Fachkraft für Schutz und Sicherheit bringe ich eigene Erfahrungen mit (siehe in “Über mich”).

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Mythen & Sagen

Man nehme eine riesige Blechbüchse und montiere eine Kamera darauf, die riesige Blechbüchse “schwimmt“ scheinbar (wird in Wirklichkeit ferngesteuert) auf Schauspieler zu, die schreiend in einem Boot sitzen und dabei in die Kamera schauen – “Der weiße Hai“ ist perfekt.
     Nein, die Filme heißen nicht etwa “Weiße Haien“, was ja hieße, dass alle weißen Haien so sind, sondern “Der weiße Hai“, die Betonung liegt auf “DER“, also nur dieser eine im Film ist, ein Menschenfresser. Und dennoch zählen heute weiße Haien zu den gefürchtesten Tieren – sogar von Menschen, die gar nicht am Meer leben. In Wahrheit mögen Haie gar kein Menschenfleisch! Sicher gibt es jährlich einige hundert Hai-Attacken auf Menschen weltweit, doch nur die wenigsten von den geschehenen enden tödlich.
     Nur mal so als Randbemerkung: Haie besitzen kein Internet und keine Handys, können sich also nicht untereinander erzählen, dass Menschenfleisch nicht schmeckt…! Dass alle Hai-Arten nun mal reinste Muskelpakete sind und dass selbst kleinere Haie gefährliche Zähne haben, liegt an der Bestimmung der Natur. A propos Beute und a propos Natur: Der Mensch ist ein an Land lebendes Säugetier, das Wasser ist nicht unser Element.
Und die andere Wahrheit über Haien ist übrigens, dass es unter den mehr als dreihundert verschiedenen Hai-Arten weitaus aggressivere und angriffslustigere Arten als den Weißen Hai gibt.

“Wenn du jetzt nicht gleich schläfst, holt dich der böse Wolf!“ – mit derartig lächerlichen und unpädagogischen Ankündigungen versuchen manche Eltern ihre Kinder unter Druck zu setzen anstatt sich mit dem Kind zu beschäftigen. Den “Isegrim“, man lese, findet man nicht nur in Märchen und Fabeln.
     Jede Menge Fantasie- und Romanfiguren werden von den einen geliebt und von den anderen vergöttert. Hieß er wirklich “Graf Dracula“? Das war doch der, der nach Stanislaus Draculia aus Transilvanien benannt wurde?

Man gebe einem Teenagermädchen einen Auftrag: es soll die Menschen seiner Heimat missionieren und als Patronin der Ritter mit ihnen zusammen Schlachten schlagen, um die Engländer zu vertreiben und um die Heimat zu retten. An der Geschichte scheint was dran zu sein, es gibt genügend Reliquien, die das belegen sollen. Außerdem wurde dieses Mädchen 500 Jahre nach ihrem Tod von Papst Johannes Paul II. sogar heilig gesprochen. In hunderten Gemälden und Kirchenfenstern sieht man sie in Ritterrüstung und mit Banner und mit Schwert ausgestattet. In Wahrheit hat Jeanne D`Arc, die als Jungfrau von Orleans berühmt wurde, nie gekämpft – das Schwert war nur ein Symbol, ein Vorwand, um als Patronin den Soldaten Mut zu machen, als wollte sie sagen “Ich bin eine von euch!“.

Über Merlin, über Odin, über Robin Hood, über König Arthur, und viele andere, wurden Bücher geschrieben, die auch verfilmt wurden, und selbst ohne diese Filme, und schon lange vor unserer Zeitrechnung, erzählte man sich viel über diese Menschen.
     Auch über ganze Völkergruppen existieren heute Weissagungen, welche Selbige ursprünglich gerne für sich behalten hätten. Die Kelten zum Beispiel. Über die Wikinger, und, und, und.

Es sind eben diese Menschen und deren (Lebens-)Geschichten, über die es weiterhin zu schreiben gilt, damit sie nicht aussterben.

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